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Ford Ka 1,2 l Duratec
Pfiffiges Stadtauto von Ford
Karosserie/ Innenraum
Obwohl der Ford Ka auf der Technik des Fiat 500 basiert, besitzt er ein wohltuend eigenständiges Design. Die Front im “Ford Kinetic Design”, die alle neueren Fordmodelle ziert, findet sich auch am Ka wieder, was durchaus zu Vewechslungen führen kann, speziell zum größeren Fiesta. Dies ist jedoch kein Nachteil, da der Rest der Fahrzeugs sehr eigenständig gestaltet ist und für einen Kleinwagen sehr modern aussieht. Auch im Innenraum ist die Verwandtschaft zum Fiat 500 nicht erkennbar, solide Verarbeitung wohin das Auge reicht und ordentliche Materialien im Cockpit garantieren keine Langeweile. Ernüchterung kommt da eher beim Beladen des Kofferraums, welcher nicht gerade groß geraten ist. Für ein Auto dieser Größenordnung geht er aber gerade noch in Ordnung. Das Platzangebot im Fond ist eher dürftig, auf den Vordersitzen finden aber selbst große Fahrer eine gute Position.
Fahrwerk/ Fahrverhalten
Hier zahlt sich aus, dass das Fahrwerk des Fiat 500 aufwendig modifiziert wurde. Das Fahrzeug liegt gut auf der Straße mit nur sehr geringen Wankbewegungen in schnell gefahrenen Kurven. Trotzdem blieb der Komfort nicht auf der Strecke. Das Fahrwerk ist zwar prinzipiell Ford typisch straff ausgelegt, schlechte Straßen stellen aber kein nennenswertes Problem dar. Somit kommt hier sogar etwas Fahrspaß auf, was ich von einem Kleinwagen nicht erwartet hätte.
Motor/ Getriebe
Mein Testfahrzeug war mit dem Vierzylinder-Reihenmotor mit 69 PS ausgestattet, welcher das Auto in gut 13 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Dies ist für ein Auto, dessen Einsatzgebiet wohl eher in der Stadt liegen dürfte, vollkommen zufriedenstellend. Bei höheren Drehzahlen wirkt der Motor zwar etwas schlapp, um den Verbrauch nicht in die Höhe zu treiben bin ich in diesen Drehzahlbereichen aber nur selten gefahren. Einzig bei Überholmanövern oder Autobahnauffahrten hätte ich mir etwas mehr Elastizität gewünscht.
Kosten
Los geht’s ab 9.650 € für den Benziner mit 69 PS. Die Grundausstattung ist jedoch etwas dürftig, weshalb Käufer eher zu einer höheren Ausstattungsvariante greifen werden. Unbedingt zu empfehlen ist das ESP, welches heutzutage eigentlich längst Standard bei jedem Auto sein sollte, beim Ka jedoch 360 € Aufpreis kostet. Der Diesel mit 75 PS kostet mindestens 14.350 €, da er nur mit der höheren Titanium-Ausstattung geordert werden kann. Selbst hier ist das ESP nicht serienmäßig. Bei zügiger Fahrweise lag mein Verbrauch bei knapp 6 Litern Super auf 100 km, was aber durch eine umweltschonendere Fahrweise deutlich verbessert werden kann.
Fazit:
Alles in allem ein pfiffiger kleiner Stadtwagen, der mit tollem Fahrverhalten und einem vernünftigen Motor die Bezeichnung “flotter Flitzer” verdient und selbst im Unterhalt nicht zu teuer zu Buche schlägt. Wer allerdings mehr Platzangebot auf den Rücksitzen und im Kofferraum braucht, sollte zum größeren Fiesta greifen, den es auch in einer fünftürigen Variante gibt.

