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VW Golf Team 4Motion 2.0 TDI
Profitieren von der Fußball-WM
Karosserie/ Innenraum
Das Design des neuen VW Golf gefällt mir ausgesprochen gut. Erstmals hat es VW damit in meinen Augen geschafft, einen optisch attraktiven Golf auf die Beine zu stellen, da die Vorgänger, also der Golf 1 bis 5, doch immer ziemlich bieder und unattraktiv ausschauten. Auch der Innenraum macht einen netten Eindruck und ist auch äußerst ergonomisch gestaltet. Positiv sind auch das Drei-Speichen-Lenkrad und das große Radio mit Media- Schnittstelle, welche als Sonderausstattung durch das Team-Packet vergünstigt erhältlich sind. Ansonsten ist der Innenraum klar, sachlich aber wenig emotional eingerichtet, was bei einem VW nicht anders zu erwarten ist, meiner Meinung nach aber auch keinen Nachteil darstellt.
Fahrwerk/Fahrverhalten
Das Fahrverhalten des VW Golf ist zwar nicht atemberaubend, jedoch auch nicht schlecht. Er fährt sich typisch für ein Fahrzeug seiner Klasse bei niedrigeren Geschwindigkeiten recht flott, auf der Autobahn jedoch kommt ab circa 160 Kilometern pro Stunde ein gewisses Gefühl der Unsicherheit auf, da er dann leicht flattert und unruhig wird. Das Fahrwerk selbst könnte etwas strammer abgestimmt sein, in engen Kurven neigt sich der Golf doch ziemlich. Ich habe deswegen ein Sportfahrwerk aus dem Zubehörhandel verbaut, mit welchem der Golf eine fast perfekte Straßenlage hat.
Motor/Getriebe
Im Hinblick auf den Motor ist der Golf bestimmt nicht zu schwach ausgerüstet: Meine Variante, der 2.0 TDI, leistet 140 PS, was für die meisten Einsatzzwecke mehr als ausreichend ist. Besonders das hohe Drehmoment des Motors ist immer wieder beeindruckend: Ich fahre auch noch einen Boxster S mit einem maximalen Drehmoment von 310 Newtonmeter, der Golf hat jedoch ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmeter, also mehr als der Porsche. Das Resultat sind sehr gute Beschleunigungswerte im ersten, zweiten und dritten Gang. Ab dem vierten Gang fehlt dem Golf jedoch die Leistung, um mit dem Porsche mithalten zu können. Zum Getriebe gibt es nicht viel zu sagen, es lässt sich sauber und ohne Probleme schalten und ist dank der sechs Gänge auch für jeden Geschwindigkeitsbereich optimal geeignet.
Kosten
Mein Golf hat in der Grundversion 27.200 Euro gekostet, jedoch sind da auch schon einige Sonderausstattungen dabei, die es dank der Team-Ausstattung serienmäßig gibt. Da ich die Abwrackprämie genutzt habe und noch geschickt mit dem Händer gehandelt habe, hat er mich letztendlich lediglich 20.500 Euro gekostet, was für einen neuen Golf auf jeden Fall ein fairer Preis ist.
Fazit:
Fazit Volkswagen sorgt dafür, dass auch Menschen ohne große Begeisterung für Fußball von der Weltmeisterschaft profitieren können, da es die Team-Sondermodelle nur aufgrund der Weltmeisterschaft in Südafrika zu kaufen gibt. Wer kann, sollte auf jeden Fall zuschlagen, der Golf ist wirklich sehr schön ausgestattet und das zu einem sehr guten Preis.

